so ein theater ums theater - der tragödie zweiter teil

February 23rd, 2007

Den letzten beißen die Hunde! Das dröhnt wohl allen Thüringer Theaterschaffenden noch im Ohr, deren neue Verträge mit dem Freistaat noch nicht unter Dach und Fach sind. Den letzten: das könnte das Weimarer DNT sein. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass eine Änderung her soll. Die Staatskapelle soll weg vom renommierten Nationaltheater und spielen für die Erfurter Oper.

Es ist ein Tauziehen. Ein Taktieren. Ein ewiges Hin und Her. Die Weimarer versuchen es mit der Aussitzen-Taktik. Und mit Unterschriftensammlungen, Sportveranstaltungen zum Erhalt unseres Theaters. Die Musiker der Staatskapelle ersinnen hingegen ganz andere Rettungsversuche. Den letzten beißen die Hunde!

So ist heute im Feuilleton der Thüringer Allgemeine zu lesen, dass sich die Staatskapelle in einem Brief an Ministerpräsident Dieter Althaus wendet: Wir sind Stars, holt uns hier raus! Soll das Theater doch gebissen werden. Das Orchester will dem Zwangweisen entgehen und biedert sich freiwillig an. In die Trägerschaft des Freistaates wollten sie, die Musiker der Staatskapelle. Bloß weg vom sinkenden Schiff DNT.

Damit scheinen die Würfel gefallen. Es scheint, als seien die hiesigen Theaterschaffenden nicht von den Hetzhunden des Kultus gebissen, sondern von ihren Vertrauten verraten worden. Was würde wohl Schiller ob solch eines Geschehens sagen? Sollte die Staatskapelle in die Trägerschaft des Landes übergehen, könnte das Tauziehen womöglich vorüber sein. Doch welchen Preis zahlen die Weimarer dafür? Henryk Goldberg macht klar, was man schon ahnt. Sicher kann auch Weimar auf die Staatskapelle zurückgreifen, aber sie wird vor allem in Erfurt eingesetzt. Und, was noch schlimmer ist: Das Weimarer Nationaltheater könnte seinen Status als mehrspartiges Haus für Schauspiel, Musiktheater und Staatskapelle verlieren. Ein Fusion der beiden Häuser wäre leichter. Den letzten beißen die Hunde!

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Nachtrag: Die Empörung von mehreren Seiten veranlasste Staatskapelle und DNT in der Weimarer Lokalausgabe der Thüringer Allgemeine nochmals Stellung zu nehmen. Und jetzt heißt es über den Brief an Althaus plötzlich:

DNT und Staatskapelle ließen offiziell erklären, dass es in diesem Jahr zwar ein Schreiben an den Thüringer Ministerpräsidenten gab. Allerdings wollten sie den Inhalt lediglich als Bitte verstanden wissen, “die Staatskapelle in ihrer jetzigen Qualität und Struktur zu erhalten”. Um eine Ausgliederung aus dem Theater sei es darin nicht gegangen.

pssst, ich habe den frühling gesehen

February 22nd, 2007

Die Jahreszeiten mischen sich. Es hängen noch trockene Blätter hie und da. Anderswo knospt es schon vorsichtig. Die Frühblüher strahlen sich in die Welt und schreien hinaus, was sonst kaum einer glauben kann: Es wird Frühling. Einen knappen Monat zu früh. Aber der Frühling kann gar nicht früh genug kommen. Seine Abwesenheit wäre, im Gegensatz zu Bruder Winter, ein herber Verlust für uns alle und würde abendlich beklagt. Der Klimawandel wäre um einiges unerträglicher, wenn der Winter sich ausbreitete, statt sich zurückzuziehen.

Und so harren wir der Dinge, die da kommen. Es ist nicht unangenehm, auf der grüngestrichenen Holzbank zu verweilen, Gesicht Richtung Sonne. Ja, sie wärmt endlich wieder. Wie schön, dass sie da ist. Im Park viele Paare. Viel mehr als in den letzten Wochen. Aber wieviel mehr werden sich bald schon hier tummeln. Werden den Frühling sehen. Gelb und violett und weiß betupft er Wiese und Beet. Werden den Frühling hören. Es zwitschert wieder unentwegt den ganzen Tag und wenn man ganz genau hinhört, kann man das tiefe Seufzen der Seelen vernehmen. Sie werden den Frühling fühlen. Er duftet von allen Seiten. Selbst der Wind, der all die Düfte um uns wirbelt, fährt sachter um die Haut, schmiegt sich fast ein wenig an. Ja. Frühling. Bleib. Geh nicht wieder fort. Fühle Dich. Wie. Zuhause.

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Mehr Frühling sehen

an einem frühlingstag

February 19th, 2007

Ich sehe dem Himmel beim Blauwerden zu
zwischen uns kein Glas
der Wind hastet durchs Gras
und ich male der Sonne ein paar Wimpern hinzu

Wie leicht es fällt, einfach zu lachen
das Blau einzusaugen,
mit der Nase, mit den Augen
wegzudösen und im Licht aufzuwachen

Der gelbe Krokuss reckt auch sein Gesicht
und blinzelt ins Leben
ja, Frühling wird’s geben!
Wer andr’es sagt, dem glaub’ ich nicht.

zeit ist…ja was eigentlich?

February 14th, 2007

Ich bin eine Frau. Wenn ich genau das den Frauen gerade zugerechnete Durchschnittsalter erreichte, hätte ich exakt 42.678.720 Minuten* zu leben. Dann wäre mein Leben um. Rumgebracht habe ich davon schon 10.512.000. Ungefähr.

Was aber macht man nun eigentlich mit 42.678.720 Minuten? Wie kann man sie am Sinnvollsten verbringen? Wissen in sich hineinstopfen, Herumreisen? Gedanken in die Welt tragen? Menschen kennenlernen? Alles ausprobieren? Meditieren? Die Welt retten? Nützliches erfinden? Freude und Glück in die Welt tragen? Wenn Allensbach die Deutschen fragte, wären wahrscheinlich alle diese und noch mehr Antworten dabei. Es ist einfach nicht zu sagen. Kein Philosoph kann sich anmaßen zu sagen: “That’s the point. And nothing else.” Zumindest würde ihr jeder verhöhnen. “Was weißt Du schon von meinem Leben?”

Aber wissen wir es selbst? Verwenden wir unsere 42.678.720 Minuten sinnvoll? Füllen wir sie mit dem, was wir für lebenswert erachtet haben? Wenn wir reisen, um die Welt zu sehen. Was sehen wir dann? Sieht der mehr, der einfach durch Straßen, Wälder und Berge streift, schaut, auch mal stehenbleibt oder sich hinsetzt. Oder der, der durch die selben Straßen, Wälder und Berge streift, aber schnell, schnell, schließlich gibt es soviel zu sehen, soviel zu hören. Man ist ja nicht immer hier. Und die Welt ist groß. Knips. Knips. Knips. Und jeden Tag 300 Fotos. Angesehen werden sie erst zuhause. Eingeklebt und rumgezeigt: Da war ICH. MEINE Fotos. Toll, nicht?! Wirklich so toll? Kann man sich dann nicht einfach einen hervorragenden Bildband kaufen und war genauso da. Hat ebenso viel gesehen, wie durch die Linse der Kamera?

Und was ist mit dem, der den ganzen Literaturkanon gelesen hat. Der alle wichtigen philosophischen Werke von Antike bis Neuzeit durcharbeitete, der zu jedem Thema etwas sagen kann, der Hermeneutik genauso schnell und einleuchtend erklärt wie Abseitsfalle. Hat er seine 42.678.720 Minuten gut genutzt? Oder ist es doch der, der den halben Literaturkanon nicht gelesen hat, weil er Stil, Thema und Sprache der Texte nicht mochte? Der lieber ein Dutzendmal einen nicht gelisteten Roman gelesen hat, aber wie aus der Pistole geschossen sein Lieblingsbuch nennen kann. Der zwar weiß, dass Margaret Thatcher das Softeis erfunden hat, aber nicht, seit wann es eine U-Bahn in Berlin gibt.

Oder der, der wütet und wütet. Und schreibt und schreibt. Ein wahrer Poet. Ein Großer in Worten. Der Welten erfindet und seinen Namen auf Bestsellerlisten wiederfindet. Der alles, was ihm auf dem Herzen liegt, in die Welt rufen kann - und die hört ihm sogar zu. Macht dieser Jemand es richtig? Oder verliert er nicht den Bezug zur Welt? Weil er nur zwischen Recherche und Niederschrift hin- und herschwankt. Und vor lauter Schreiben schon seit einem Jahr seine Mutter nicht mehr gesehen hat. Oder ist es der, der seine Gedanken niederschreibt, wenn sie ihm eben kommen. In der U-Bahn, zwischen zwei Träumen, beim Zähneputzen. Der davon träumt ein Buch zu veröffentlichen - und es vielleicht sogar irgendwann tut. Aber eigentlich für sich selbst schreibt. Weil er ein Leben hat, dass es zu verarbeiten gilt. Und nicht eine Arbeit, die mit der Zeit zu leben beginnt.

Wie lang könnte die Liste sein. Wie lang. Doch sie beantwortet nichts. Wenn man diese Stereotypen den repräsentativen Allensbach-Leuten vorlegte, würde man für jeden Fürsprecher finden. Vielleicht würde sich eine Mehrheit bilden, vielleicht auch nicht. Doch 42.678.720 Minuten wollen gut gefüllt sein. Vielleicht ist es ja eine Mischung aus allem. Aus Gedanken in die Welt tragen und fremde Gedanken aufnehmen. In Leben und anderen beim Leben zusehen. In Nützliches erfinden und Erfindungen entdecken. In Kunst produzieren und Kunst rezipieren. In Glück nehmen und Glück geben. In Weltretten und Schweinsein. Und wichten muss jeder selbst. Mehr und weniger. Oben und unten. Und wenn man Glück hat, kommt ein süßer Kuchen heraus, von dem man jeden Morgen gern ein Stück nimmt. Auch wenn er immer kleiner wird.

Das lässt sich nicht verhindern. Dann sollten wir auch jeden Krümel genießen, damit er nicht umsonst verloren ist. “Dein Herz schlägt einmal weniger mit jedem Schlag”**

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*Ein deutscher Mann hätte demnach 39.577.680 Minuten zu leben.
** Thomas D.

one way

February 14th, 2007

Nicht nur eine Einbahnstraße, sogar eine Sackgasse entsteht im Kopf desjenigen, der sich für “One Way” statt “Die Queen” entschieden hat. Til Schweiger, Hauptdarsteller und Produzent, lässt den Zuschauer allein im Kino zurück, nur begleitet von der zweithäufigst gestellten Frage der Weltgeschichte: “Was will mir der Künstler damit sagen?”

Dass Lügen kurze Beine haben? Dass das Schicksal seine Schuldigen schon findet? Oder dass es letztlich eigentlich Glückssache ist, auf welcher Seite die Münze landet?

Ende vor dem Anfang

Schon vier Minuten nach Beginn möchte man aus dem Film gehen. Vier Jungen vergewaltigen ein junges Mädchen. Ein Militär taucht auf und metzelt die Übeltäter brutal nieder. Schnitt.

Eine heile Welt. Ein Wagen hält auf der Kieseinfahrt eines großen Anwesens. Eddie Schneider (Til Schweiger) ist auf Besuch bei den Eltern seiner Freundin Judy Birk (Stefanie von Pfetten). Noch das Donnern der Schüsse im Ohr, hört man jetzt den seichten Dialogen zu, die glatt einem Utta Danella Roman entsprungen sein könnten. Eddie hält um Judys Hand an - natürlich standesgemäß beim Vater selbst. Und alle sind froh, sich gegenseitig in der Familie zu haben.

Das Karrusell dreht sich

Birk beteiligt Eddie sogar als Partner an seiner Werbeagentur. Die Himmel über dem jungen Mann könnte kaum rosafarbener sein, wenn da nicht seine notorische Fremdgeherei wäre. Und der zukünftige Schwager Anthony (Sebastien Roberts), der nicht nur davon weiß, sondern auch jede Menge Beweisfotos hat.

Und der eines Abends Eddies beste Freundin Angelina (Lauren Lee Smith) brutal im Büro vergewaltigt. Wie sich herausstellt, ist sie das junge Mädchen aus den ersten Minuten. Während sich Eddie nun zunächst klar auf Angelinas Seite positioniert, spielt Anthony seine Trümpfe aus. Für den neuernannten Partner ein gewichtiges Problem: Beste Freundin oder Verlobte/Partner in der Agentur/Job. Wahrheit oder Meineid vor Gericht. Natürlich wählt er letzteres.

Rette Dein Hemd

Bis hierher ist die Botschaft noch klar. Für ein bequemes Leben vergisst man die Wahrheit. Man verzerrt sie, tauscht sie aus. Doch in den folgenden Minuten verstrickt sich der Film in seiner eigenen Logik. Angelina, enttäuscht und desillusioniert, ersinnt einen Plan, der alles durcheinander würfeln soll. Und plötzlich ist gar nichts mehr klar. Nur noch, dass es viele Protagonisten gibt, die alles verlieren können. Und versuchen, um Himmels Willen, ihre Wäsche ins Trockne zu bringen.

Angelina kommt davon. Eddie sitzt plötzlich auf der Anklagebank. Und verliert nicht nur seinen Job, sondern auch seine Verlobte. Plötzlich ist die sonst so idealistisch wirkende Angelina eiskalt, lässt ihren ehemals guten Freund unschuldig auf der Anklagebank sitzen und verzerrt ihre Wahrheit nun ihrerseits. Und Eddie ist dabei alles zu verlieren.

116 Minuten Chaos und Langeweile

Der Film zieht sich, verstrickt sich und zieht sich dadurch noch länger. Es fehlt die Botschaft, es fehlt die Ernsthaftigkeit. Immerhin ist Vergewaltigung und der Umgang damit nicht gerade ein Sonntagsspaziergang. Es fehlt die Linie. Niemand bezieht Position. Niemand sagt: “Was macht ihr denn hier eigentlich?”. Es machen einfach alle mit.

plötzlich sind alle deutschen glücklich

February 14th, 2007

Was ist nur mit uns Deutschen los? Laut einer Allensbach-Umfrage sind rund 84 Prozent der Bundesbürger glücklich!!! 84 Prozent?!? Wie das? Sind wir nicht das Land der Meckerer und Nörgler? Waren WIR das nicht, die ein halbes Jahr danach immer noch nicht zum Italiener gehen und jedem FIAT ein “Lieber Dritter als Petze” hinterher rufen? Sind wir das nicht, die jedem ordentlich eins hupen, der nicht 0,3 Sekunden nach einer auf grün springenden Ampel über die Kreuzung düsen? Geben nicht wir dem Kellner kein Trinkgeld, nur weil er nicht ganz 0,5 Liter Bier angebracht hat? Sind es nicht die Deutschen, die morgens sieben Uhr ihre Handtücher an fünf verschiedenen Orten in der Hotelanlage verteilen, damit wir nachmittags um drei auch ja einen bequemen Platz haben?! Und das sollen jetzt alles nur die 16 Prozent der Unglücklichen sein?

Ach herrje. Es möchte sich einem der Gedanke aufdrängen, auch hier habe eine gewichtige Lobbygruppe ordentlich geschmiert. Aber wer sollte das sein? Was soll man glücklichen Menschen schon noch andrehen? Oder ist es einfach nur wieder die fehlende Selbstkenntnis. Stopft der Deutsche, sobald er die Frage vom Allensbach-Personal gestellt bekommt, alle vollgeheulten Taschentücher, durchwachten Nächte, verspeisten Frustschokoladen, halbfertigen VooDoo-Puppen und das halbe Dutzend Selbsthilfebücher gedanklich in die Rumpelecke des Gehirns, in der das Licht so schlecht ist, dass sie es nicht mehr so recht sehen können?

Jedenfalls hat dieses neue deutsche Glücklichsein ja durchaus seinen Reiz. Wenn mir das nächste Mal eine Oma unfreundlich kommt, weil ich bei Aldi nicht schnell genug meine gerade erworbenen Konsumgüter in meine Tasche verfrachte, damit sie abkassiert werden kann, werde ich mich lässig umdrehen und fragen: “Na, gehören Sie etwa zu den armen 16% der deutschen die vergrämt und unglücklich sind?” Wozu Allensbach-Umfragen nicht alles gut sind…

world press photos

February 10th, 2007

Sie sind gewählt. Die “World Press Photos 2006″. In zehn Kategorien wurden die besten Fotoserien und Einzelfotos ausgezeichnet. DAS Pressefoto des Jahres schoss nach Ansicht der Jury Spencer Platt von Getty Image. Es zeigt eine Szene in einer von israelischen Bomben zerstörten libanesischen Stadt im vergangenen Sommer.

Die Preise werden laut “World Press Photo ” Homepage am 22. April in Amsterdam vergeben. Eine Fotoshow einiger prämierter Fotos gibt es auch schon.

Fotoshow (Via Thüringer Allgemeine)

Und wer sich ein bisschen geduldet, kann alle Siegerfotos bald wieder auf den großen Leinwänden in Einkaufszentren und Bahnhöfen sehen. Der bereits zum fünfzigsten Mal vergebene World Press Photo Award ging im Jahr 2005 an den Kanadier Finbarr O’Reilly. Es zeigte eine Mutter aus dem Niger, deren Kind ihr seine kleine Hand vor den Mund hielt. Dieses und alle anderen Siegerfotos seit 1955 gibt es hier .

alle journalisten hassen das web 2.0 - alle?

February 9th, 2007

Man könnte den Eindruck gewinnen, wenn man in Blogs auf wirklich einseitig und hochnäsige Beiträge von Journalisten stößt, über die sich die Blogger dann richtigerweise aufregen.

Doch zumindest “Zapp”, das ndr-Magazin, das selbst von vielen Medien gehasst wird, weil es ihnen zu genau auf die Finger schaut, hat einen Beitrag zum Web 2.0 gemacht, der es nicht als Nonsens oder Stümpertum verteufelt. Sicher, wer sich auskennt, lernt nicht viel Neues, aber die Statements sind sehr interessant und machen deutlich: Der Journalismus wird sich an die Konkurrenz aus Blogs gewöhnen müssen und - sollte sie ernst nehmen!
Stream: “Neue Konkurrenz - Wie das Web 2.0 den Journalismus verändert ” (Via NDR )

wir können das, denn wir sind anders

February 1st, 2007

Die Stadt ist heute wie ein Song und ich bin voll mit Erinnerung.”

 

Jaja, genauso geht’s mir heute. Die Sonne lugt am Leben vorbei, direkt in die Seele. Letzte Klausur geschafft. Rien ne va plus. Aber es muss ja auch nichts mehr gehen. Semesterferien. Tutto va bene! Endlich wieder ein bisschen Arbeiten. Nur noch eine Hausarbeit fertig schreiben und dann den Kopf hängen lassen und das Leben aus der Mitte betrachten. Wie schön ist es doch, Student zu sein. “Wir können das, denn wir sind anders.” Schön, wenn man immer mal wieder ein Lied findet, das deckungsgleich mit dem Tagesgefühl ist… (und es nichts mit Weinen zu tun hat).