fragen, die die welt bewegen

March 25th, 2007

Wie verdammt kam die Götterspeise zu ihrem Namen? Müsste sie nicht, in einem so monotheistisch geprägten Kulturkreis wie dem deutschen, Gottspeise heißen?

Und warum in aller Welt kann man die Hormone in der Anti-Babypille einfach schlucken und sie helfen, aber das Insulin müssen die Diabetiker spritzen, weil der Magen es sonst zersetzt? (Das konnte mir meine Biolehrerin in der zwölften Klasse schon nicht beantworten.) Das ist doch nicht gerecht. Sonst hieße Diabetikereis beim Eis-Dieler um die Ecke wohl etwas ganz anderes. “Nur echt mit einem Spritzer Hormone!”

Und wieso ist diese Marotte nicht aus den Köpfen der Menschen zu bekommen, irgendwelche externen Links nicht im neuen Fenster öffnen zu lassen? Ist denn das durchschnittliche Interesse der betreffenden Leser so gering, dass sie immer nur einen Link vom Blog abfassen wollen? Mannmannmann!

Und warum wird die Zeitumstellung nicht endlich abgeschafft? Es ist schon um sechs, dabei fühle ich mich wie gerade aufgestanden. Grr. Wenigstens haben die Briten (wer sonst) eine tolle Eselsbrücke zum Uhrenverstellen: Spring forward, fall back. Das kann sich wirklich jeder merken.

woran man merkt, dass man alt wird

March 22nd, 2007

Wenn man anfängt als Twenty-Something mit einigen gerade noch BiVis über schlechte Coverversionen herzuziehen, die die Glorie und Genialität des Originals in den Dreck ziehen.

Man ist für Neues nicht mehr offen. Dabei fand ich Coverversionen früher eigentlich immer cool.

petrus und sein schwarzer humor

March 21st, 2007

Ich glaub, ich spinne. Was ist das denn? Seit 01.07 Uhr haben wie FRÜHLING! Weißt Du Petrus, das ist normalerweise der Naturzustand, in dem alles mehr und mehr grün und bunt wird. Manche Bäume sind auch weiß, ja, aber das sind meistens Kirschen, Mandeln oder ähnliches. Die BLÜHEN weiß. Aber das, was Du uns da heute anbietest, ist ja wohl die allergrößte Frechheit.

Meinen Wintermantel hatte ich schon Mitte Februar in die dunkelste, entfernteste Ecke gehängt. Heute hänge ich ihn mir wieder über die Schultern. Da zählt man einmal in zehn Jahren nicht ab 50 Tage vorher runter: Only 31 days to go! Und jetzt das? Vor einer Woche saß ich kurzärmelig in unserem Garten und habe mich über Osterglocken gefreut.

Und mein lieber Petrus, Du machst sie jetzt tot? Killst den Baum, der gerade vor meinem Fenster aufknospt und leicht grün in mein Fenster lugt. Findest Du das in Ordnung? Haben wir nicht lange genug in weißgraumatschig vor uns hingelebt? Haben wir nicht ein bisschen nasewärmende Sonne, ein bisschen seelenwärmende Blumenfarbe verdient?

wie ursteinzeitlich ist unsere welt denn?

March 20th, 2007

Bei meiner Reise durch die Blogosphäre bleibe ich immer wieder mal beim charmanten und amüsanten Zweierpack hängen. In dem sich seit einigen Tagen eine Diskussion darüber erspinnt, ob Männer und Frauen nun platonische Freundschaften pflegen können oder nicht. Ich sage: Ja. Mann² und Nessy, die Hauptbefüller der Zweierpack-Blogseiten, sagen: Nein. Nur unter superwidrigen Umständen oder mit ganz viel Vernunft.

Ihre Kommentare:

Ich denke, dass es Freundschaften zwischen Männern und Frauen gibt, dass es aber in den meisten Fällen nur mit Disziplin und Vernunft funktioniert. Mindestens einer empfindet immer mehr oder kann sich zumindest nicht von dem Gedanken losreißen, mit dem anderen mal ins Bett zu steigen. (Nessy)

man muss nicht heiraten um im bett landen zu können. Männer mit ehrenhaften Absichten gibt es nicht. Männer sind nur mit ausreichend äußerem Druck “vernünftig” (Selber verheiratet, die dame mit der “platonischen” Ader ist häßlich, konservativ katholisch und große Angst vor Kirche, Gott und Sünde…). Sobald Männer keinem äußeren Zwang mehr nachgeben müssen wollen sie sich nur noch und ausschliesslich fortpflanzen mit kurzen Unterbrechungen für Essen, Toilettengänge, Schlaf und Fussball. (Mann²)

Gibt es denn da draußen wirklich nur Menschen, die glauben, dass unsere sexuellen Instinkte uns niemals loslassen? Dass wir auf lange Sicht immer nur auf das Eine aus sind? Bin ich denn wirklich die Einzige, der es nicht so geht, wenn sie mit einem guten Freund einen Café trinken geht?

mitten ins herz (music and lyrics)

March 16th, 2007

Die Geständnisse zuerst:
Ja, ich habe seit langem nicht mehr so ausgiebig gelacht.
Ja, ich gehe prinzipiell in jeden Film mit Hugh Grant und habe es bisher noch nie bereut.
Ja, ich finde die meisten Lieder aus “Mitten ins Herz” in der Tat sehr schön und summe sie immer noch vor mich hin.

Und nachdem das gesagt ist, ist auch klar: Ich fand diesen Film sehr ansehens- und vor allem liebenswert.

Ich fand mich sehr einfühlend! Wenn ich könnte, würde ich es an mir selbst ausprobieren, aber ich habe leider keine Probleme!

Darf ich vorstellen: Alex Fletcher (Hugh Grant). Ein alternder Musiker, der immer noch vom Erfolg seiner 80′er Jahre Teenieband “Pop!” zehrt. Weil es immer noch ebenfalls alternde Ex-Teenies gibt, die ihn gern bei Erntedankfesten und in Vergnügungsparks hören wollen. Sein Soloalbum wollte indes niemand hören. Doch eines Tages hat Fletchers Manager die Nachricht überhaupt: Ein überaus junger Teenie, nämlich die neue Konkurrenz von Shakira, möchte, dass er ihr ein Lied schreibt. Ein Duett. Cora Corman und Alex Fletcher. Letzterer sieht seinen Stern schon wieder am Pophimmel aufgehen. Er hat nur leider ein Problem: In einer halben Woche muss der Text fertig sein und Alex kann einfach nicht texten.

Die Melodie, das ist nur das Äußerliche. Das Oberflächliche. Das ist Anziehung. Das ist Sex. Der Text wird allerdings beim näheren Kennenlernen wichtig. Er ist die Geschichte eines Songs.

Und die Urheberin dieses Satzes ist Sophie Fisher(Drew Barrymore). Eigentlich soll sie bei Fletcher nur die Blumen pflegen, allerdings ist sie eine ehemalige Literaturstudentin und erfindet beim Kanneneigen ganz spontan ein paar Zeilen. Fletcher will sie unbedingt als seine neue Songwriterin…

Es folgt die altbekannte Hollywoodstory: Ewig am Song schreiben und dabei auch einige Sachen zusammen unternehmen, verlieben, ins Bett gehen, nicht wissen wie’s weitergeht, der Megazoff, Melancholie und Endzeitgedanken, Fletcher’s großer Auftritt, Versöhnung und endloses Glück.

Aber hey, so funktionierten die Shakespear’schen Komödien auch. Und hätten die Griechen und Römer weniger Dramen geschrieben, wären ihre Kulturen vielleicht nicht untergegangen. “Mitten ins Herz” funktioniert jedenfalls. Vielleicht auch, weil Hugh Grant eben genau wieder das spielt, was er so gut kann. Der alternde, sinnkriselnde, sympathische Halbtrottel. Und weil Drew Barrymore endlich nicht mehr in albernen Teeniefilmen à la “Ungeküsst” mitspielt, sondern in der Schmalzkomödie für jedermann. Und daran hat letztlich die Musik keinen kleinen Anteil. Was für wunderbare Songs vor allem Adam Schlesinger (”Don’t write me off“, “Way back into love“) gezaubert hat. Und auch das obligatorische Klavierstück für die Melancholiephase bleibt im Ohr und malt den Kopf bunt. Die Musik bleibt hängen. Und vor allem die Erkenntnis, dass die beiden Hauptdarsteller offensichtlich auch ganz passabel singen können.

Und für alle, die gern die wahrscheinlich lustigste Promotion für “Music & Lyrics” ansehen wollen. Hugh Grant @ Ellen Degeneres. (via YouTube)

morgens im garten

March 13th, 2007

Auf leisen Sohlen, sanft und verstohlen,
schleicht er heran, schleicht er sich an.
dann maunzt und dann tollt er -
tut so als wollt er
spielen mit mir, einmal kuscheln dafür.

Mit seinen Pfoten fängt er die Boten
der wärmeren Tage, dazu eine Klage.
Kann die Hummeln nicht fassen,
kann das Jagen nicht lassen.
Dann legt er sich schmollend ins Gras
und sonnt und träumt sich was.

(c) lebenslinien
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mehr morgen im garten

zusammen ist man weniger allein

March 13th, 2007

Genau genommen ist es nur das hundertste Buch, von dem der Verlag verspricht, dass es an die fabelhafte Welt der Amélie erinnere. Wie jeder moderne französische Roman wird auch Anna Gavaldas neustes Werk Zusammen ist man weniger allein mit diesem Ettikett versehen. Französischer Stil ist französischer Stil. Und die Deutschen kennen und lieben eben die kleine Amélie.

Aber Camille Fauque, Franck Lestafier, Philibert de La Durbellière und Omi Paulette Lestafier sollte man auch kennen und lieben lernen. Ein genauso merkwürdiges wie liebenswürdiges Gespann, das durch Zufälle zusammenfindet und eine 300 Quadratmeter große Wohnung beziehen. Philibert war als erster dort. Er ist sozusagen Hausbesetzer nach adliger Art: Wegen Erbstreitigkeiten unter den vielen verarmten Zweigen der de La Durbellières passt er auf, dass der ganze Hausrat vorher nicht wie von Zauberhand verschwindet. Das Housekeeping beherrscht er ganz gut. Besser jedenfalls als das fehlerfreie Sprechen und das Aussuchen gut sitzender Kleidung. Er wirkt ein bisschen flapsig und hat große Mühe, als Camille ihn anspricht.

Camille, das ist, wenn wir beim Vergleich des Verlages bleiben wollen, unsere kleine Amélie. Allerdings in sehr sehr dünn. Und in sehr viel mehr verzweifelt. Sie wohnt in einer zugigen, schlecht beheizbaren Dienstmädchenwohnung im Hinterhof von Philiberts Haus. Sie ist 26 und verbietet sich selbst, das zu tun, was sie am besten kann: Zeichnen. Eines Wintertags holt Philibert sie in seine große Wohnung, damit sie nicht erfriert. Sie bleibt - und legt sich sofort mit einem anderen Bewohner an -

Franck, der unaufhörlich als Koch schuftende Macho. Der gern Motorrad fährt und haufenweise Mädchen abschleppt. Und der jeden Tag sein schlechtes Gewissen mit sich herumschleppt. Weil er seine Oma Paulette nach deren Zusammenbruch in ein Altenheim geschickt hat. Er selbst konnte sich um die 83-Jährige nicht kümmern, sie selbst konnte es auch nicht. An seinem einzigen freien Tag kommt er sie besuchen - und bricht ihnen beiden das Herz.

Drei junge Menschen, die unterschiedlicher kaum sein können. Und sich doch sehr ähnlich sind. Sie sind Gestrandete. Mit einer zerbröselten Kindheit. Mit Eltern, die sie entweder nicht verstanden oder gar nicht erst wollten. Mit Jobs, die sie selbst gern eintauschen würden. Camille arbeitet nachts als Putzfrau, Philibert verkauft Postkarten an einem Museumskiosk und Franck arbeitet viel zu viel und wäre lieber sein eigener Chef. Doch ihre Gemeinsamkeiten stehen ihnen nicht auf der Stirn geschrieben - und so kommt es zunächst nur zu einem: nämlich zu Streit.

Von einem zum anderen wechselt Anna Gavalda beim Erzählen. Kurze Sätze, in viele Absätze gegliedert und mit inneren Dialogen der vier Protagonisten gespickt, geben dem Roman in der Tat eine besondere Lebendigkeit. Camille Fauque ist es allerdings, die der Autorin besonders am Herzen liegt. Bei ihr harrt die Erzählung am längsten aus, sie macht die größte Wandlung durch. Sie ist der Mittelstein in Gavaldas Dominospiel. Nur mit dem umgekehrten Dominoeffekt - wie sie es nennt. Sie wird aufgebaut, verlässt den Grund ihrer Seele und fängt selbst an, sich in fremde Leben einzumischen (Amélie?!) und hinaufzuziehen. Es ist Camilles innere Zerrissenheit, die die Autorin so glaubwürdig darzustellen weiß.

“Du musst ausgehen”, schimpfte sie mit sich.
“Aber ich geh nicht gern aus.”
“Warum nicht?”
“Ich weiß nicht.”
“Hast Du Angst?”
“Ja.”
“Wovor?”
“Ich habe Angst, dass zuviel Bodensatz aufgewirbelt wird. Und außerdem… habe ich auch das Gefühl auszugehen, wenn ich mich in meinem Innern verlaufe. Ich gehe spazieren. Dort ist es ganz schön groß.”
“Machst Du Witze? Es ist winzig klein! Komm schon, Dein Bodensatz riecht schon ranzig.”

Ja, man wünscht sich einen aufgewühlten Camille-Bodensatz. Eine aufgewühlte Camille. Und man bekommt sie natürlich auch. Eine Camille, die ausgeht, die ihren Putzeimer wieder gegen Pinsel und Farben eintauscht, die sich mit sich und der Welt versöhnt. Die wieder normal ist und die sich - natürlich - letztlich auch noch verliebt. Deswegen kann man Gavalda auch kaum böse sein, dass ihr Roman zum Ende hin an Dynamik und Charme etwas verliert. Was bezaubernd poetisch und einfallsreich anfängt, wird zunehmend vorhersehbar. Das Ende einem fulminanten Tele-Novela-Finale gleich. Doch wen kümmert’s? Oft genug hat das Buch nachdenklich gemacht. Hat gezeigt, wie schnell und intensiv sich die Lebensfäden vierer völlig verschiedener Charaktere zu einem untrennbaren Band verbinden können. Zusammen ist man weniger allein. Oder, wie es im französischen Original hieß: “Ensemble, c’est tout”.

ich breite mich aus

March 12th, 2007

Die neuste “Ausgabe” des großartigen, brilliant formulierten, investigativ und knallhart recherchierten UNCOVER-Magazins ist online. Die Diplom-Journalistik-Studenten haben sich ausgetobt - ich mittendrin. Wer mich findet, darf mich trotzdem nicht behalten.

nach außen gekehrt

March 12th, 2007

Die Nächte werden farbloser. Die lauen Tage bringen die vergessen geglaubte Melancholie zurück. Das Blau staut nicht nur am Himmel.

Es ist ein Jammer, die Nächte so zu verschenken. Der Schlaf fechtet einen Sieg nach dem anderen aus - bis man sich willentlich ergibt. Ermattet die Augen schließt und auf den richtigen Augenblick wartet.

Die Platten werden freigekehrt. Das Weiß schmiegt sich an den Besen an, der Winterstaub und Vergangenheit hinwegfegt. Die heruntergefallenen Äste stapeln sich auf. Genau wie die vernachlässigten Freundschaften. Jeder Schritt führt weg von ihnen. Erinnerungen hängen sich ab, Bilder, die zwischen zwei Gedanken aufblitzen. Ein kurzes Aufbäumen gegen das Vergessen. Kontaktversuche, gute Vorsätze, Leere.

Die Liebe scheint eine immer schlauere Erfindung. Mutter Natur will uns eine Konstante im Leben schenken. Eine Person, die wir umkreisen und von der wir umkreist werden. Eine innige Umklammerung, um die Welt zu ertragen. Um über das Vergessen hinwegzukommen.

Die Platten sind makellos sauber. Wascht den Winter von den Stühlen, spült ihn zurück in die Welt und lasst euch nieder. Die Sonne bringt Endorphine zurück. Liebkost die geschundene Haut. Noch eine Konstante. Das gemalte Leben liegt vor mir, zwischen zwei Buchdeckeln. Der Einband wie ein Eingang. Flucht. Zusammen ist man weniger allein. Aber immer noch allein genug, oder?

weltuntergang: 57 km

March 6th, 2007

Dunkelgraue Berge türmen sich über uns auf. Sie scheinen sekundenschnell zu wachsen, sich vom verbliebenen Blau des Sonnentages ernährend. Gespenstisch thronen sie über allem. Dick. Aufgebläht. Duster. Die Sonne haben sie schon lange hinter sich vergraben. Langsam sinkt sie in der Unischtbarkeit hernieder.

Dicke, schwere Tropfen lassen sich auf dem Asphalt nieder und hinterlassen große nasse Flecken. Der Regen erinnert an Sommergewitter. Die Scheibenwischer bewegen sich schneller über die Scheibe. Weg. Weg. Rufen sie den Tropfen zu. Doch die platschen immer heftiger. Und verbinden sich letztlich zu Bindfäden. Eine direkte Verbindung vom Grau der Wolkengebirge zum Grau der Straße.

Die Sonne erreicht den Rand. Schüchtern färbt sie die Wolkenmassen orange. Lugt sogar links vorbei und zaubert einen langen, vor dem Einheitsmatsch gut erkennbaren Regenbogen. Der Regen versiegt so plötzlich wie er kam. Als hätte Petrus, auf den orange luminierten Wolken hockend, den Wasserhahn abgedreht. Es wird Nacht werden. Die grauen Wolken, die die Sonne auf dem Gewissen haben, werden selbst von der Nacht in die Unsichtbarkeit gezwungen.

Just run away, run away,
getting on a fucking train
and leave today

Das Radio trägt die Stimmung mit. Unterstützt den Drang, aufs Gas zu treten und noch schneller zu fahren. Heimwärts. Oder irgendwo anders hin. Nur nicht weiter auf der Straße bleiben. An weißen, gelben und roten Lichtern vorbeischlenkernd. Auf vorgegebenen Strecken. Eingezäunt von grauen Leitplanken. Auf grauem Asphalt. Unter majestätisch aufwartenden Wolkenhaufen. Alles grau.

Doch das Schwarz löst alles ab. Ob die Nacht wie gestern werden wird? Grüne Lichtblitze durch tiefschwarze Nacht. Ist das ein “Wünsch Dir was!”-Gewimmel? Oder der Anfang vom Ende. Weltuntergang 57 km steht auf dem blauen Schild am rechten Rand. Oder hieß es Weimar? Der Tag verschwimmt im roten Rücklichtermeer.

Come away with me
in the night

Ja, Radio. Wie recht du immer hast. Ganz so, als könntest du Stimmungen erfühlen. Vielleicht kannst du es ja. Verrat mir den Trick.